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Voodoo – die männliche Seite des Halloween Kultes

Voodoo – die männliche Seite des Halloween Kultes

Im letzten Beitrag haben wir uns ja mit der weiblichen Seite des Voodoo beschäftig und uns Normans neuste Erfindung vorstellen lassen, die großartige Gesichts- und Körperfarbe, mit der sich alle Halloween-Fans so richtig eindrucksvoll schminken können. Wer hätte gedacht, dass aus dem Keller der Halloweens mal etwas Nützliches kommt? Sonst steigen diese Treppe nur miese Gerüche, seltsame Ideen, streikende Gespenster und kettenrasselnde Geister hinauf. Und jetzt so etwas Tolles! Ob die Männer auch Schminke brauchen, um die männliche Seite des Voodoo authentisch ausleben zu können? Um das zu erfahren, haben wir eine aus der Familie Halloween gefragt, die es wissen muss: Oma Ohtilie. Da sie die älteste Frau und Zauberin der Welt ist, ja sogar direkt bei der Gründung dieser Welt beteiligt war, muss sie auch über das Thema Voodoo ausreichend Kenntnisse haben, oder Ohtilie?

 

Die Ursprünge des Voodoo aus Sicht von Othilie

Das siehst du ganz richtig, meine Liebe. Voodoo ist die älteste Zauberei der Welt und wurde natürlich zuerst von mir angewandt. Entstanden ist es im wilden Dschungel einer planetenweit unberührten Natur, die lediglich von zahlreichen Tieren bewohnt wurde. Die ersten Göttinnen und ich trugen Farben in den Haaren und auf der Haut, die an die Umgebung angepasst waren. Wir nutzten die Magie, um uns mit den Tieren und Pflanzen zu verständigen. Wo unser Fuß die Erde berührte, waren wir eins mit allem. Eine wunderbare Zeit! Kein Wunder, dass wir die eindringenden Horden von wilden Reitern, die unsere matriarchalen Strukturen nicht akzeptieren wollten, in Schrumpfköpfe verwandelt haben! Wir schmückten uns mit ihren Knochen und schraubten ihre Schädel auf unsere Spazierstöcke. 

Das männliche Element erobert die Frauen – und Voodoo

Zuerst über die weibliche Seite dieses Kultes zu sprechen, war ganz richtig, denn wir haben ihn zuerst gelebt. Doch wie es nun einmal so ist, wollten die Männer sich nicht vertreiben lassen und ritten immer wieder durch unsere Lager im Wald. Und eines Tages tauchte ein ganz Schicker auf und wickelte eine unserer Frauen um den Finger. Er trug einen großartigen Hut, der ganz in unserem Sinne dekoriert war und war unglaublich charismatisch – da wäre sogar ich beinahe schwach geworden. Und so nahm die Geschichte ihren Lauf. Wir tauschten mit den Männern Küsse, Insiderwissen und Kulte. Wir begannen zu reiten und sie versuchten sich in unserer Magie. Damit ihnen das überhaupt gelang, mussten sie Masken tragen, um ihre männlichen Gesichtszüge zu verbergen. Doch sie bekamen immer mehr Übung und wurden besser – auch wenn sie im Voodoo (und den meisten anderen Dingen) niemals so gut werden wie wir Frauen!

Damit ein Mann ein Voodoo-Hexenmeister werden kann, muss er von einer Frau dazu ernannt werden. Sie prüft seine Eignung und teilt ihm ein Totemtier zu. So war es – und so wird es immer bleiben.

 

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